zurück zur Übersicht

Umwandlungssatz: Anpassung für überobligatorische Altersguthabe

Der Umwandlungssatz ist ein Prozentsatz. Er beinhalten sowohl die angenommene künftige Verzinsung als auch die Sterbewahrscheinlichkeit. Bei Altersrücktritt wird das Altersguthaben mittels dieses Prozentsatzes in eine Altersrente umgerechnet.

06.01.2016

Ihr Altersguthaben ist in einen gesetzlich obligatorischen Anteil BVG und einen überobligatorischen Anteil unterteilt. Für das obligatorische Altersguthaben gelten die gesetzlichen Grundlagen BVG und somit auch der gesetzliche Umwandlungssatz. Der Umwandlungssatz für das überobligatorischen Altersguthabens legt die Vorsorgestiftung bzw. der Stiftungsrat fest.

Je höher der Umwandlungssatz ist, desto höher resultiert die Altersrente.

Bestimmt eine Vorsorgestiftung aber einen zu hohen Umwandlungssatz, reicht das angesparte Altersguthaben nicht aus, damit die Altersrente bis ans Lebensende des Altersrentners finanziert werden kann.

Die Schweizer Bevölkerung erfreut sich in den letzten Jahrzehnten u.a. dank medizinischem Fortschritt einer stetig ansteigenden Lebenserwartung. Die Stiftung muss diese Veränderungen bei der Festlegung des Umwandlungssatzes für das überobligatorische Altersguthaben berücksichtigen.  

Aus diesem Grund hat der Stiftungsrat entschieden, den Umwandlungssatz in moderaten Schritten zu senken. Dadurch werden die Auswirkungen für Versicherte, welche kurz vor der Pensionierung sind etwas gemildert. Die erste Senkung wird tritt per 1. Januar 2017 in Kraft.

Weitere Informationen können Sie in unserem Informationsschreiben entnehmen.

Gerne beraten wir Sie persönlich. Wir freuen uns.
044 422 75 52