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Umwandlungssatz

Der Umwandlungssatz regelt, wie das bei der Pensionierung vorhandene Altersguthaben in eine jährliche Altersrente umgewandelt wird.

27.12.2018

Dabei orientiert er sich insbesondere an der durchschnittlichen Lebenserwartung zum Zeitpunkt der Pensionierung und den erwarteten Kapitalerträgen während der Rentenbezugsdauer. Der Mindestumwandlungssatz (anwendbar auf das obligatorische Altersguthaben) ist im Gesetz (BVG) geregelt.

Nachstehend finden Sie die Umwandlungssätze für das obligatorische und überobligatorische Altersguthaben im Überblick. Die Umwandlungssätze bis in Jahr 2020 sind bereits bekannt. Sie haben sich nicht verändert. Im Sinne eines Ausblickes ist nachstehend auch der Umwandlungssatz ab dem Jahr 2021 ersichtlich.

Warum wird der Umwandlungssatz angepasst? Entscheidend sind zwei Faktoren: Die längere Lebenserwartung und das anhaltende Tiefzinsumfeld. Da die Menschen im Durchschnitt immer älter werden, muss einem Neurentner auch länger eine Rente ausbezahlt werden. Vor diesem Hintergrund werden heute Renten ausbezahlt, die im Vergleich zum angesparten Altersguthaben zu hoch sind. Die daraus resultierenden Kosten müssen aktuell von den Erwerbstätigen getragen werden, indem sie auf Kapitalerträge verzichten müssen. Die Vorsorgestiftung reagiert auf diese veränderten Rahmenbedingungen und passt die Parameter der Vorsorgelösung umsichtig an. Damit stellen wir die langfristige Finanzierung Ihrer Altersvorsorge sicher.

Anpassungen der Umwandlungssätze haben keine Auswirkungen für Personen, die bereits eine Altersrente beziehen, die anstatt einer Rente einen vollständigen Kapitalbezug wählen oder die vor Inkrafttreten einer Senkung der Umwandlungssätze in Pension gehen.

Gerne beraten wir Sie persönlich. Wir freuen uns.
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